2. Tag Von München zum Achensee
Montag, 30. August 2007
Gegen 6:00 Uhr erreicht der Autoreisezug den Münchener Ostbahnhof. Etwa eine Stunde vorher hatte der Zugbegleiter uns mit nachdrücklichen Klopfen aus den Federn geholt und überraschend ein Frühstück serviert. So gestärkt entladen wir unsere Vespas und beladen diese mit unserem Reisegepäck.

Durch den morgendlichen Berufsverkehr quälen wir uns bei leicht feuchter Witterung Richtung Starnberger See. Die Straßen sind rappel voll und der Münchener Süden nicht wirklich ein Beispiel gelungener Städtearchitektur. Hinter Starnberg fahren wir das Westufer entlang und machen etwas nördlich von Tutzingen unsere erste Rast mit schönem Blick über den See.

Weiter geht es über sanft hügelige Nebenstraßen durch Feld und Wald Richtung Bad Heilbrunn. Die ersten Ausläufer der Berge ragen vor uns auf und heizen bei uns die Vorfreude auf enge Kurven und anspruchsvolle Straßen an.

Ein kleiner Vorgeschmack ist die Anfahrt vom Kochelsee zum Walchensee. Die Straße windet sich in schönen Kehren den Kessel-Berg hinauf und und zum Walchensee hinunter und läßt das Popometer jubeln. Der See selbst fasziniert durch seine Türkise Farbe des Wassers. An seinem südlichsten Zipfel fahren wir über eine schmale Mautstraße am Seeufer entlang und in ein wünderschönes Tal Richtung Winkel.


Über Bad Tölz erreichen wir schließlich Gmund am Tegernsee. Es ist schon etwas spät geworden, so das wir die am Ufer liegende Gemeinden nur kurz streifen und in Richtungen Achenpass weiterfahren. Als wir das Schild am Passgipfel passieren sind wir doch etwas entäuscht - unser erster Pass ist nicht mehr als ein Hügel und nicht die erwartete Herausforderung gewesen. Gegen 17:30 Uhr erreichen wir Achenkirch am Nördlichen Ufer des Achensees.
Wir buchen ohne Probleme unsere erste Nacht in einer örtlichen Pension und lassen Abends bei einem guten Halben und kräftigen Essen die erste Strecke nochmals Revue passieren.
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